© Wolfgang Jörg

Auf den Seekopf unter dem Widderstein

Wann sollen wir gehen?

11.03.2025

Die Wettervorhersage für die Woche änderte sich fast stündlich. Mal war komplett schlechtes Wetter vorhergesagt, dann sollte es am Donnerstag besser sein und kurz danach wieder am Dienstag.  Letztendlich kristallisierte sich der Dienstag als der beste Tag der Woche heraus. Immerhin vier Stunden Sonnenschein waren vorhergesagt! Kurz vor 9.00 starteten wir zu fünft vom Parkplatz in Baad im Kleinwalsertal auf 1244 m zu unserer Tour auf den Seekopf. Bis zur Bärgunthütte (1408 m) ging es auf geräumten Weg. Danach führte der Weg ins offene Gelände und durch ein Waldstück, das wir Immer noch ohne Schneeschuhe bewältigten. Dann lag endlich genügend Schnee, dass sich das Tragen der Schneeschuhe lohnte. Über zwei Steilstufen wanderten wir in tiefverschneiter Landschaft weiter Richtung Hochalppass (1938 m) unter der mächtigen Widderstein-Westwand zum Seekopf (2036 m), den wir nach knapp drei Stunden Aufstieg erreichten. Während der Gipfelrast erlebten wir dann das komplette Spektrum der Wettervorhersage. Es kam leichter Wind auf und fing sogar an kurz zu schneien. Nachdem jeder seine mitgetragene Kleiderausrüstung angezogen hatte, riss der Himmel immer weiter auf. Uns wurde rasch wieder warm und wir konnten die atemberaubende Aussicht bewundern. Der Abstieg war dann ein Genuss in einer traumhaften Winterlandschaft bei tollem Sonnenschein. 
Ein glücklicher Nebeneffekt unserer Wahl des Dienstags war, dass die Bärgunthütte Dienstags geöffnet hat.  So konnten wir dort auf dem Rückweg, bei bestem Wetter, mit einer gemütlichen Einkehr bei Kaffee, selbstgebackenem Apfelkuchen, bzw. einer deftigen Brotzeitplatte unsere Tour abschließen. 
Danke an alle Wetterfrösche und Meteorologen für die perfekte Wettervorhersage und an Wolfgang für die tolle Tour. 
Tourenleiter: Wolfgang Jörg 
Bericht: Andreas Schnapp