Schneeschuh-Touren

Berichte und Wissenswertes

 

Berichte und Wissenswertes

Wir berichten in Auszügen über das Erlebte in den letzten Monaten.

DAV Schneeschuhtour

„Sibratsgfäll Richtung Schönenbach in Vorarlberg statt Hauchen-/Schwabenberg im Allgäu“

Termin: Sonntag, 27.02.2022

TL: Thomas Haile

 

Aufgrund fehlenden Schnees am Allgäuer Hauchen- und Schwabenberg musste eine Alternative gefunden werden, da die Wettervorhersage war viel zu gut war für eine Absage eines Schneeschuh-Tourentages der DAV Sektion Biberach. Meine Wahl fiel auf Sibratsgfäll im benachbarten Vorarlberg, da dort noch ausreichend Schnee zu finden war.

Vom Parkplatz Krähenberg unterhalb von Sibratsgfäll ging es mit 16 Teilnehmern bei sonnig-blauem Himmel und ca. -5 °C los. Der Winterwanderweg Richtung Schönenbach wurde immer wieder auch von uns genutzt, weil es wegen der Geländeverengung nicht anders möglich war. Bevorzugt war natürlich das freie Gelände und so ging es querfeldein auf Almflächen, wo einige Male Bachquerungen und sonstige Hindernisse bewältigt werden mussten. Sportlich war es dieses Mal keine besonders anspruchsvolle Tour. Jedoch war sie für die vielen Schneeschuh-Neulinge genau das Richtige, um Informationen und Besonderheiten zu erhalten, wie den respektvollen Umgang mit der Natur und mit Wildtieren. Aspekte der alpinen Sicherheit im Winter, wurden ebenfalls vom Tourenleiter vertieft, verbunden mit Tipps zu Gehtechnik im steilen Gelände und Hangquerungen, sowie Wissenswertes zu unterschiedlichen Schneebeschaffenheit und Schneedeckenaufbau.
Zurück ging es überwiegend auf selber Strecke. Eine Schlusseinkehr in örtlicher Gastronomie rundete diesen abwechslungsreichen Sonntag in einem wunderschönen Gebiet ab. Ein gelungener Wintertag, auch aus Sicht des Tourenleiters, mit Dank an die sehr interessierten und tollen Teilnehmer.

Thomas Haile

DAV Schneeschuhtour

Schönkahler - Unterwegs mit viel Frauenpower

Termin: Mittwoch, 23.02.2022

Auf Grund des schlechten Wetters habe ich die ursprünglich für das Wochenende geplante Tour auf den Girenkopf abgesagt und auf den kommenden Mittwoch vorschoben. Als dann am Dienstagabend die Lawinenwarnstufe für die Allgäuer Alpen auf III erhöht wurde entscheide ich mich kurzfristig auf eine sichere Variante umzusteigen und den Schönkahler im Tannheimer Tal als Ziel anzugehen.

Zu sechst kommen wir (fünf Teilnehmerinnen und ich) noch bei leichtem Graupelschauer am leeren Parkplatz in Schattwald an. „Oh je, wo sind denn meine Schneeschuhe?“ ruft Renate. „Sie liegen noch im Auto im Biberach!“ „Kein Problem, ich habe noch ein Paar alte Schneeschuhe dabei!“ antworte ich. Doch leider lösen sich die Riemen der alten Dinger beim Einstieg in ihre Einzelteile auf. Glücklicherweise können wir in Zöblen rasch Schneeschuhe ausleihen und starten, bei bereits besser werdendem Wetter, unsere Tour. Beim Aufstieg werden wir mit tollen Wolkenbildern und spektakulären Ausblicken belohnt. Wir legen viele Fotopausen ein. Fotomotive ohne Ende. Und das Allerbeste: Wir sind bis zum Gipfelhang des Schönkahlers ganz alleine unterwegs und ziehen unsere Spur durch eine komplett unversehrte Landschaft. Traumhaft! Ein seltenes Erlebnis in den Allgäuern Alpen und wohl nur unter der Woche möglich. Alle sind begeistert.

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast geht es über eine kleine Variante durch tiefverschneites Gelände wieder zurück. Beim Queren eines Hangs löst sich dann auch noch einer von Michaela´s „Billigheimer“ Schneeschuhen (nein, wir nennen nicht den Discounter), den sie von einer Freundin geliehen hatte, von der Bindung ab. Sie meistert aber auch den weiteren Abstieg „Halb & Halb“ souverän.

Am Ende der Tour (900 hm im Auf und Abstieg; 10,5 km) wundern wir uns von den 5h, 30 min, die wir unterwegs waren, „nur“ 3h 37 min in Bewegung gewesen zu sein. Es kam uns nicht zu schnell vor. Frauenpower!

Bevor wir nach Hause fahren bringen wir noch schnell die geliehenen Schuhe zurück, genießen Kaffee und Kuchen im Kaffee Gebath in Oy-Mittelberg und freuen uns über einen fantastischen Tourentag.

Andreas Schnapp

DAV Schneeschuhtour

„Unterm Spieser – Weißenbachtal – Wertacher Hörnle“

Termin: Samstag, 29.01.2022

Geplant war eine Schneeschuh-Rundtour mit Start in Gschwend nahe dem Allgäuer Dörfchen Unterjoch. Leider war die Wettervorhersage nicht der Hit, aber meist ist das dann mit richtiger Kleidung etwas nebensächlich, so dass sich 12 Teilnehmer einfanden. 

Der Aufstieg erfolgte mit über das einsame Weißenbachtal unter der nördlichen Spieser-Wand vorbei an der Heisenloch-Alpe. Von dort an ging es zeitweise mäßig steil zwischen Bachrinnen, immer den Weg Bergauf-suchend, durch kleine Baumgruppen und Almflächen hoch auf den Sommer-Wanderweg Spieser – Wertacher Hörnle. Es war zwar recht stürmisch aber dadurch klarte der Himmel nach und nach auf und eine phantastisch tolle Fernsicht in alle Richtungen bereicherte die weitere Tour. Den Wertacher Hörnle-Wintergipfel erreichten wir gegen Mittag und wir waren uns schnell einig, dass wir weiter zum Sommergipfel gehen. Dort erwartete uns dann eine ausgiebige Vesperpause. Der Rückweg zum Wintergipfel erfolgte auf derselben Route. Mittlerweile kam auch die Sonne immer mehr zum Vorschein und wärmte mit ihren Strahlen. Weiter ging es auf dem „Mainstream-Weg“ des Wertacher Hörnles, bergab, vorbei an der Buchelalpe. Unseren Abstieg gestalteten wir immer wieder interessanter, wobei viel gerutscht und gelacht wurde. Eine Schlusseinkehr bei leckerem Kuchen und Kaffee rundete einen schönen Tourentag, mit einer tollen Gruppe, bei der sich der Tourenleiter recht herzlich bedankt, ab.

Thomas Haile

DAV Schneeschuhtour

„Jungholz – Reuterwanne mit Änderung“

Termin: Sonntag, 09.01.2022

Die Entscheidung für Durchführung der Tour war im Vorfeld nicht ganz so einfach für die Tourenleitung. Widriges und stürmiges Wetter meldete der Wetterbericht. Trotzdem machten sich 10 interessierte Schneeschuhgänger auf in die Tiroler Enklave Jungholz. Zum Start im Ortsteil Langenschwand war Schneefall mit steifer Prise geboten.

Aber schon kurz danach kamen alle auf Betriebstemperatur am ersten Hang aufwärts. Frisch gefallener Schnee lag genug, nach und nach trauten sich Manche dann auch an die Spitze, um Erfahrungen beim Spuren zu machen. Bis zur oberen Alpe Reuterwanne marschierten wir im Windschatten des Pfeifferbergs, was sich im Nachhinein als sehr angenehm darstellte. Schon oben kurz vor der Alpe stellte sich die Sache dann ganz anders dar. Ordentlicher Sturm peitschte uns den Schnee ins Gesicht. Kurzes Abstimmen, was wir denn nun mit dem urspr. Tourenziel, der Reuterwanne, machen. Man war sich schnell einig: das hat keinen Wert. Keine Sicht, Sturm und vermutlich ein total abgeblasener Hang…. Wir machten uns dann rasch in nördlicher Richtung talwärts auf den Weg, wo es rasch wieder angenehmer wurde. Mittlerweile blinzelte auch immer wieder blaue Flecken am Himmel durch und etwas später sogar die Sonne… Besser und wettertechnisch abwechslungsreicher konnte sich der Tag fast nicht mehr entwickeln! Um den Tourenverlauf doch noch etwas interessant halten zu können, wenn schon auf den Gipfel verzichtet werden musste, suchten wir, wieder abwechselnd spurend durch die Teilnehmer, abermals bergauf durch den Wald eine Route Richtung Pfeifferberg. Dieser Teil der Tour war wohl für alle am interessantesten, da abwechslungsreich und nahezu mystisch zwischen den mit Schnee vollbeladenen Fichten. Irgendwann gings wieder talwärts Richtung Jungholz. Auf dem Panoramaweg ging es dann oberhalb des Dorfes mit Blick auf das Skigebiet zurück nach Langenschwand.

Ein absolut schöner Tourentag mit einer tollen Gruppe, bei der sich der Tourenleiter recht herzlich bedankt.

Thomas Haile

Schneeschuhtour Denneberg-Prodel

23. Januar 2022

Eine Tour mit Sonne und Nebel

Trotz der etwas unsicheren Wetterlage sind wir zu Elft zu unserer Tour aufgebrochen und erreichen kurz vor 9.00 den noch fast leeren Parkplatz an der Talstation der Hochgratbahn. Die meisten Tourengeher zieht es südlich auf die Hänge des Hochgrats. Doch unsere Gruppe wandert einsam durch das tiefverschneite and schattige Weißachtal. Sogar einen eingefrorenen Wasserfall können wir bestaunen. Weiter oben scheint die Sonne auf den unseren Gipfelkamm und lässt auf einen super Wintertag hoffen. Nach knapp eindreiviertel Stunden kommen auch wir in die Sonne und genießen bei unserer Rast an der oberen Klammalpe die tolle Winterlandschaft und die uns umgebenden Berge. 

Aber ein Blick nach Osten und zum Kamm lässt befürchten, dass es mit dem Sonnenschein bald zu Ende gehen könnte. Hochnebel drückt ins Tal! Und in der Tat spuren wir kurz nach dem Wiederlosgehen in einen dichten Nebel herein, der die Umgebung in ein zum Teil verwunschen wirkendes Umfeld mit verwischten Konturen verwandelt. Erst am Denneberg haben wir für kurze Zeit wieder etwas Sonne, bevor es in einem Nebel-Sonne Gemisch den Kamm entlang zum Prodel, der Prodelalpe und bis 14.00 wieder zurück zu dem jetzt fast komplett belegten Parkplatz geht.

Nachdem wir uns in Stiefenhofen noch bei Kaffee und Kuchen gestärkt haben blicken alle zufrieden auf einen gelungen Tourentag zurück.

Andreas Schnapp

Schneeschuhtour Thaler Höhe

13. Januar 2022

Eine Traumtour unter der Woche

Nachdem in den Tagen zuvor auch in tiefen Lagen genügend Schnee gefallen ist kann die geplante Tour, auf die mit ihren 1166 Metern relativ niedrige Thaler Höhe, wie geplant stattfinden. Obwohl unter der Woche melden sich sieben Teilnehmerinnen an. Einige haben sich extra einen Tag Urlaub genommen.

Da wir früh in Biberach gestartet sind finden wir in Wiedemannsdorf schnell genügend Parkplätze und beeilen uns mit dem Losgehen, da es im noch schattigen Tal mit -14°C doch empfindlich frisch ist. Doch beim Aufsteigen wird es uns bald wieder warm und wir kommen rasch in die Sonne, die uns den ganzen Tag von einem strahlend blauen Himmel zulächelt. Sobald wir die Waldregion erreicht haben empfängt uns dann eine prachtvolle Winterlandschaft mit frisch verschneiten Bäumen und herrlichem Pulverschnee. Komplett alleine ziehen wir unsere Spur vorbei an der Eggersalpe und erreichen in weniger als zwei Stunden die Thaler Höhe. Weil es am „Gipfel“ reichlich windet brechen wir bereits nach kurzer Zeit wieder auf. Die „Truppe“ fühlt sich fit und wir liegen gut in der Zeit. Also wandern wir noch den gesamten Kamm Richtung Westen bis auf die Salmaser Höhe wo wir einen herrlichen Blick vom Grünten, über den Alpsee und der Nagelfluhkette, bis zum Säntis genießen. Der Abstieg erfolgt schließlich im tollen Schnee über dem Gamskopf zurück nach Wiedemannsdorf.

Alle blicken zufrieden auf einen Traumtag zurück. Der Urlaubstag hat sich gelohnt und auch unsere beiden „Neulinge“, Emmi und Michaela, wollen zukünftig öfters mit Schneeschuhen unterwegs sein.

Andreas Schnapp

Eine spontane Tour, oder ...

...was einem Tourenleiter so alles passiert.

16. Dezember 2021
Das Wetter passt, Schnee soll reichlich liegen und Zeit habe ich auch.

Ich entschließe mich spontan eine Schneeschuhtour unter der Woche anzubieten. Das Ziel steht schnell fest: Auf die Alpspitze und eventuell den Edelsberg soll es gehen. Das war meine letzte geführte Tour vor dem Lockdown. Zum Neustart also wieder dorthin.Zum Neustart also wieder dorthin. Drei Teilnehmer melden sich an, von denen einer zum ersten Mal auf Schneeschuhen unterwegs sein wird und mich um Leihschneeschuhe fragt.

Kein Problem! Am Morgen springe ich noch schnell in den Keller und greife ein Paar unserer alten Schuhe, die ich dann tragen möchte. Nachdem ich zweimal nach kurzer Fahrt wieder umgekehrt war; erst fiel mir ein, dass ich meine Wanderschuhe in der Garage vergessen hatte, dann fand ich mein Handy nicht; komme ich mit etwas Verspätung zum Treffpunkt und wir können los. Dann das nächste Malheur: beim Versuch meine alten Schneeschuhe anzuziehen lösen sich vor unseren Augen die Riemen in immer kleinere Bruchstücke auf. Ja, hätte ich nur mal die Ausrüstung besser kontrolliert! Kurzer Blick zu Axel und Elisabeth: der Schnee ist hart gefroren, die Tour sollte auch ohne Schneeschuhe machbar sein. Also stecke ich die alten Dinger in den Schnee und los geht’s.

Nachdem sich der zähe Hochnebel oberhalb der Kappeler Alm aufgelöst hat, erleben wir Vier einen tollen Bergtag. Strahlend blauer, wolkenloser Himmel, unter uns ein Wolkenmeer, sowie eine fantastische Weitsicht auf die Allgäuer und Tannheimer Berge vom Gipfel des Edelsbergs. Es sind kaum weitere Tourengeher unterwegs. Besser geht es nicht und selbst ohne Schneeschuhe war die Tour (wenn auch z.T. mit einiger Anstrengung) gut machbar.

Beim Abstieg erlaubt uns das Team des Sportheim Böcks, das die Eröffnung zum Wochenende vorbereitet, einzukehren und wir können uns bei Kaffee, Tee, Bier und Kuchen stärken, bevor wir wieder in den Nebel absteigen.

Fazit 1: Selbst für die alten Kämpen eine tolle Tour und auch unserem Einsteiger hat es gefallen.

Fazit 2: Prüfe deine Ausrüstung!

P.S. 1: Die Schneeschuhe lagen am Einstieg noch vor Ort und haben mittlerweile neue Riemen erhalten.

Andreas Schnapp

LVS Praxistraining  

12. Dezember 2021

Mit eigener Kraft in unberührter Winterlandschaft mit Schneeschuhen auf einen Berg zu steigen ist für viele von uns ein Winterhighlight. Wenn dann noch vom Wohnort aus die Berge in relativ kurzer Zeit erreichbar sind, ist die Verlockung zu einem Kurztrip in die Alpen groß.

Damit aus dem Wintermärchen kein Alptraum wird, muss der Wintersportler zum einen das Thema Lawinen im Blick haben. Aber der Umgang mit dem „Lawinenpiepser“, mit Sonde und Schaufel muss geübt werden. Das praktische Üben kann durch kein Online Tutorial ersetzt werden.

Im Ernstfall entscheiden die ersten 15 Minuten über Leben und Tod, denn nach dieser Zeit wird die Atemluft für den Verschütteten knapp bzw. ist im schlimmsten Fall schon verbraucht.

Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass man als Ersthelfer 15 Minuten Zeit hat um dem verschütteten Kameraden mit dem „Lawinenpiepser“ zu suchen. Denn, wenn jemand einen halben Meter tief verschüttet ist, braucht man mit einer guten Schaufel – mit schlechten dauert’s noch länger – mindestens zehn Minuten fürs Graben. Und dann bin ich erst irgendwo am Körper, aber noch nicht an den Atemwegen.“ Heißt das, für die LVS-Suche bleiben nur fünf Minuten? Nein, noch weniger: Denn nach den drei Phasen der LVS-Suche mit Signalsuche (nach Stillstand der Lawine wird nach einem Erstempfang des Piepsers vom Verschütteten gesucht), der Grobsuche (man nähert sich der nun vage lokalisierten Person entsprechend der Feldlinie, die dessen Piepser ausstrahlt) und der Feinsuche (auf den letzten drei Metern wird die geringste Entfernung durch Einkreuzen ermittelt) folgt die Punktortung mittels der Sonde. Das systematische Sondieren kann – je nach Verschüttungstiefe – durchaus zwei Minuten dauern. Kurzum, faktisch bleiben für die drei Phasen der LVS-Suche nur drei Minuten und nicht 15, wie viele irrtümlich glauben.

Deshalb hilft nur eines: üben und nochmals üben!

Zu diesem Zweck haben wir am Sonntag, den 12. Dezember einen LVS-Praxiskurs durchgeführt.

12 Teilnehmer und drei Trainer nutzten die winterlichen Verhältnisse um in der Nähe von Wurzach den Dreiklang LVS-Gerät-Sonde und Schaufel zu trainieren. Die erfahrenen Trainer, Marianne Döllinger, Heinz Reinhardt, und Manfred Mayer, haben mit den Teilnehmern in Kleingruppen den Umgang mit dem LVS Gerät, das Lokalisieren des Suchobjektes, das Sondieren und das zielgerichtete Ausgraben des Suchobjektes intensiv geübt. Heinz stellte sich auch als Übungsobjekt zu Verfügung, so dass die Teilnehmer den Erfahrungswert, wie sich ein Körper unter der Sonde anfühlt, in der Realität erleben und erfühlen konnten. Wie dann die Rettungskette im Notfall funktionieren sollte war ein weiteres Thema der Veranstaltung.

Auch wenn sich die Teilnehmer nun nach den praktischen Übungen sicherer und kompetenter fühlen: alle hoffen, dass sie ihre Kenntnisse nie im Ernstfall unter Beweis stellen müssen.

Claudia Klausner und Andreas Schnapp

ALS SCHNEESCHUH-"FRISCHLING" IN DER DAV-SPUR

13. März 2020 , Ofterschwang.

600 m Anstieg, 900 m Abstieg, Gehzeit 5-6 Stunden, Schwierigkeitsstufe 2 ....
Schaff ich das ?
Kann ich das ?  
Will ich das ? ......ja, ich will.... !!

Ohne Schneeschuherfahrung, dafür mit perfektem Wetter und ausreichend Vesper im Gepäck, hab ich mich am Samstag, 15. Februar, mit 18 weiteren Schneeschuh-Wanderern auf den Weg gemacht - nach Ofterschwang, dem Ausgangspunkt der Tour. Von hier aus per Sesselbahn zur Weltcup-Hütte...und dann ging's richtig los: Schneeschuh an, Rucksack auf, Stöcke fassen...Ziel "Großer Ochsenkopf". Oh, die ersten Meter ein "Eiertanz" mit diesen Dingern an den Füßen. Dann der erste Tipp: "Schlurfen" ist hier angesagt - bald hatte ich mich eingeschlurft. Anstieg, Abstieg, durch's Unterholz - entlang des Hörnerkamms - 2 "Hörner" und 2 "Köpfe" später, jeweils mit einem Vesperpäuschen und toller Aussicht in die winterliche Landschaft, ging's an den Abstieg: ...jucheee, bergab im Schneeschuh-Galopp über unberührte Schneehänge, mehr oder weniger elegant je nach Können, aber freudig und spaßig für alle, bis zur Einkehr in das Berghaus Schwaben, das wir nur zum Essen- und Getränke holen und Diversem ;-) betraten, da wir sonnenverwöhnt draußen Platz nahmen in entspannt geselliger Runde. In den Bergen ist man ab xx Metern Höhe per "du" , auch das habe ich an diesem Tag gelernt.

Den langen Abstieg galt es noch zu meistern, die Gruppe teilte sich etwas auf. Die eine Hälfte erreicht noch den Shuttle-Bus, die zweite wurde dann später eingesammelt. So endete die Tour, wie sie angefangen hatte: gut organisiert, sehr gut geleitet von Beate und Chris Shaw - mit einem glücklichen Lachen im Gesicht, das sich noch tagelang hielt, jedenfalls bei mir!

Mein Fazit: 
Schaff ich das?  Ja!
Kann ich das?   Ist gar nicht so schwer und macht riesig Spaß!!
Will ich das?   Gern mal wieder .... vor allem mit so guter Organisation und netter Gruppe

Vielen Dank für den tollen Tag!!
Autor: Maren Thömmes

Schneeschuhsaison-Abschlußtour

23. März 2019, Biberacher Hütte / Bregenzerwald.

 

 

Am 23.03.2019 führte die Schneeschuhsaison-Abschlußtour der Sektion Biberach zur Biberacher Hütte. Mit insgesamt 10 Tourenteilnehmern erfolgte der Aufstieg vom Landsteg hoch zum Schadonapass bei herrlichem Frühlingswetter mit fast schon sommerlichen Temperaturen. Ein toller Abschluß auf eine erfolgreiche Schneeschuhsaison der Sektion konnte damit genossen werden. Nach einer ausgiebigen Rast auf der Sonnenterasse wurde der Abstieg überwiegend identisch zur Aufstiegsroute "begangen".

Die abschließende Einkehr folgte in Au auf der Heimfahrt. Ein schöner Tag mit zufriedenen Gesichtern....
(TL T. Haile)